Danny kehrt zurück

Ich habe vier der sechs Biere, die ich vor einer Stunde gekauft hatte, bereits getrunken. Ich saß oben auf dem Hügel, der die Stadt überblickt und zählte die orangenen Lichter hinter den Fenstern, die noch nicht erloschen waren. Anstatt an die Menschen zu denken, die in diesen Häusern wohnten, fragte ich mich, woher ich jetzt… Danny kehrt zurück weiterlesen

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Der Abend kommt

Der Abend kommt. Schau besser, dass du mit deinem Tag fertig wirst, bevor sie dir die Tür vor der Nase zusperren. Bald schon wirst du die Welt dort draußen lediglich in deinen Erinnerungen wahrnehmen. Dein Ich darf sie nur noch in deinen Sehnsüchten betreten. Und so wandeln Millionen Seelen durch die Straßen, während ihre Körper… Der Abend kommt weiterlesen

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LEBEN und ERLEBEN

Eine Betrachtung von Heinz Konrad Müller Über das Phänomen Erleben wurde schon viel nachgedacht, geredet, geschrieben und  spekuliert. Es gab große Verwirrung, wenn versucht wurde, Erleben rational zu erklären.  Bisweilen wird Denken und Erleben auf dieselbe Stufe gestellt. Informationsverarbeitende Maschinen werden als denkende Maschinen bezeichnet und bisweilen hört man, diese Maschinen besäßen künstliche Intelligenz. Aber… LEBEN und ERLEBEN weiterlesen

Jeden Morgen

Jeden Morgen, wenn du aufwachst, hoffst du, am Ende des Tages noch du zu sein. Doch in 24 Stunden kann viel passieren. Es ist reiner Zufall, welches Laster heute am schwersten wiegt, welche Verirrung dich aus der Bahn wirft. Du bist nur ein Zuschauer, der sich selbst in einem Film spielen sieht, aber auf die… Jeden Morgen weiterlesen

Ich zeige dir meinen Gott, wenn du mir deinen zeigst

Die Geschichte könnt ihr euch dank Edis König jetzt auch in dieser filmreifen Vertonung anhören. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an den Sprecher! Wir beobachten das Geschehen in einer nicht weiter erwähnenswerten Kneipe. Es ist so spät, dass der Barkeeper bereits mehrere Male die letzte Runde ausgerufen hatte. Doch immer wieder war daraus die… Ich zeige dir meinen Gott, wenn du mir deinen zeigst weiterlesen

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Wie Papier

Ich bin ein weißes Stück Papier, das nicht beschrieben werden will. Liege still in der Hoffnung, dass mich keiner sieht. Winde mich, um dem Stift zu entkommen, der mich meiner Ursprünglichkeit beraubt. Solange ich nichts bin, kann ich alles sein. Solange ich nicht weiß, was ich will, kann ich noch alles haben. Aber falte mich… Wie Papier weiterlesen

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Kurz vor Ende der Welt

Es ist kurz vor Ende der Welt. Danny und ich sitzen hinter einer eingestürzten Tanke und fischen Mondquallen aus den alten Benzintanks. Der ganze Fake-Scheiß ist endlich vorbei. Danny hat es immer gewusst und ich bin froh, ihn nie ganz aus den Augen verloren zu haben. Um uns herum absolute Stille, alles Menschengemachte liegt in… Kurz vor Ende der Welt weiterlesen

Drei Teufel und ich

Mama hat die Teufel vom Dachboden verscheucht. Jetzt sitzen sie vor dem Haus und wissen nicht, wohin mit sich. Sie tun mir leid. Darum beschließe ich, rauszugehen und mit ihnen eine Runde durch die Nachbarschaft zu drehen. Wortlos steigen sie ins Auto, zwei hinten, einer vorne. Wir fahren an den Menschen vorbei, die sie einst… Drei Teufel und ich weiterlesen

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Entrückt

Bin ich verrückt? Die Welt wirkt verzerrt und entrückt. Verloren das Gefühl von Zeit. Lebe in den geschriebenen Seiten. Der Raum ist nicht mehr real. Bin weit und eingelullt. Aber da bist du. Ich kenne dich nicht, du bist mir fremd. Doch, warte! Manchmal besuchst du mich in meinen Gedanken. Morgens bist du Illusion, nachts… Entrückt weiterlesen

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Nachtfahrt

Du hast drei Plätze freigelassen. Das Handy blieb zuhause liegen, das Radio hast du ausgeschaltet. Heute Nacht willst du nicht deinen Körper von A nach B befördern, sondern deinen Verstand beruhigen. Dabei ist dir jede Abzweigung willkommen, die einen Umweg rechtfertigt. Jede Straße ein Fluchtweg. Hauptsache, rote Ampeln vermeiden, denn Stillstand bedeutet mehr Geistesverbrauch. Ein… Nachtfahrt weiterlesen

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