Ich zeige dir meinen Gott, wenn du mir deinen zeigst

Die Geschichte könnt ihr euch dank Edis König jetzt auch in dieser filmreifen Vertonung anhören. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an den Sprecher! Wir beobachten das Geschehen in einer nicht weiter erwähnenswerten Kneipe. Es ist so spät, dass der Barkeeper bereits mehrere Male die letzte Runde ausgerufen hatte. Doch immer wieder war daraus die… Ich zeige dir meinen Gott, wenn du mir deinen zeigst weiterlesen

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Wie Papier

Ich bin ein weißes Stück Papier, das nicht beschrieben werden will. Liege still in der Hoffnung, dass mich keiner sieht. Winde mich, um dem Stift zu entkommen, der mich meiner Ursprünglichkeit beraubt. Solange ich nichts bin, kann ich alles sein. Solange ich nicht weiß, was ich will, kann ich noch alles haben. Aber falte mich… Wie Papier weiterlesen

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Schreibtagebuch führen

In diesem Beitrag will ich dir die Vorteile eines Schreibtagebuches aufzeigen und dir meine selbstgemachte Vorlage vorstellen.

Kurz vor Ende der Welt

Es ist kurz vor Ende der Welt. Danny und ich sitzen hinter einer eingestürzten Tanke und fischen Mondquallen aus den alten Benzintanks. Der ganze Fake-Scheiß ist endlich vorbei. Danny hat es immer gewusst und ich bin froh, ihn nie ganz aus den Augen verloren zu haben. Um uns herum absolute Stille, alles Menschengemachte liegt in… Kurz vor Ende der Welt weiterlesen

Drei Teufel und ich

Mama hat die Teufel vom Dachboden verscheucht. Jetzt sitzen sie vor dem Haus und wissen nicht, wohin mit sich. Sie tun mir leid. Darum beschließe ich, rauszugehen und mit ihnen eine Runde durch die Nachbarschaft zu drehen. Wortlos steigen sie ins Auto, zwei hinten, einer vorne. Wir fahren an den Menschen vorbei, die sie einst… Drei Teufel und ich weiterlesen

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Entrückt

Bin ich verrückt? Die Welt wirkt verzerrt und entrückt. Verloren das Gefühl von Zeit. Lebe in den geschriebenen Seiten. Der Raum ist nicht mehr real. Bin weit und eingelullt. Aber da bist du. Ich kenne dich nicht, du bist mir fremd. Doch, warte! Manchmal besuchst du mich in meinen Gedanken. Morgens bist du Illusion, nachts… Entrückt weiterlesen

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Nachtfahrt

Du hast drei Plätze freigelassen. Das Handy blieb zuhause liegen, das Radio hast du ausgeschaltet. Heute Nacht willst du nicht deinen Körper von A nach B befördern, sondern deinen Verstand beruhigen. Dabei ist dir jede Abzweigung willkommen, die einen Umweg rechtfertigt. Jede Straße ein Fluchtweg. Hauptsache, rote Ampeln vermeiden, denn Stillstand bedeutet mehr Geistesverbrauch. Ein… Nachtfahrt weiterlesen

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Gestern ein Geist

Gestern saß ein Geist in meiner Wohnung. Er muss bereits eine ganze Weile da gewesen sein, als ich ihn bemerkt hatte. Da er mir nichts tat, ließ ich ihn in Ruhe. Ab und zu schlich er durch die Wohnung, doch die meiste Zeit saß er im Schlafzimmer und blickte zum Fenster hinaus. Armer Kerl, hatte… Gestern ein Geist weiterlesen

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Der Sensenmann

Es ist kurz nach acht. Draußen steht der Sensenmann und winkt mir zu. Leider kann darf ich nicht zum Spielen raus. Da fasst er sich an die Nase. Er könne es schneien lassen, wenn ich will. Nicht interessiert, mein Winter ist längst vorbei. Er deutet auf die Schnapsflaschen auf dem Regal hinter mir. Keine Chance,… Der Sensenmann weiterlesen

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Spazieren in Trier

Es ist spät, schon fast 12. Ein Spaziergang durch Trier. Die letzten Schatten huschen nach Hause. Die Frage „Warum unter diesen Umständen?“ brennt sich in meinen Kopf. Regen fällt wie meine Gedanken ziellos vom Himmel. Regeln zerfallen wie Staub unter meiner Logik. Die Straßenlaternen – wie der Sonnenuntergang in deinen Augen. Dunkelbraun, fragend, hoffend. Ich… Spazieren in Trier weiterlesen

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