Niemals wir im Jetzt

Eine Gruppe Aliens war auf einem ihrer Streifzüge durch die Galaxie auf die Erde gestoßen. Als sie bemerkt hatten, dass der Planet bewohnt war, beschlossen sie, zwei ihrer Kollegen dort zulassen, um die neu entdeckte Spezies zu studieren.

Die zwei Kundschafter sollten einen Monat vor Ort bleiben, um ausreichend Informationen zu sammeln. Anhand ihrer Erfahrungsberichte sollte dann entschieden werden, ob man Kontakt zu den Fremden aufnimmt oder nicht."

Die Aliens nutzten eine spezielle Tarnkleidung, um auf der Erde nicht aufzufallen. Diese passte sich stets der Umgebung an, sodass die zwei Besucher ein menschliches Antlitz annahmen.

Die zwei reisten von Land zu Land, studierten die Menschen auf der ganzen Welt und hielten fleißig Buch über ihre Erkenntnisse. Als der Monat fast vorbei war, sendeten sie eine Nachricht an ihren Heimatplaneten, da sie mehr Zeit brauchten.

Die Erde war zu groß, um sich auf einer einmonatigen Reise ein vollumfängliches Bild ihrer Bewohner zu machen. Und so wurde die Expedition auf ein volles Jahr verlängert. Dies bot den beiden Gesandten genug Zeit, um alle Ecken der Welt zu besuchen.


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Auch die entlegensten Ortschaften und Siedlungen ließen sie auf ihrer Reise nicht aus. Schließlich kam der Tag der Abholung. Das Landungsschiff erwartete die beiden bereits in einem entlegenen Waldstück in Alaska.

Die Wiedersehensfreude war groß unter den Kollegen, auch wenn die beiden im Schiff in Quarantäne mussten. Gespannt hörte die ganze Mannschaft durch eine dicke Schutzwand den Ausführungen der beiden Abenteurer zu.

In mancherlei Hinsicht waren die Menschen wie sie, doch andere Gewohnheiten ließen die Aliens in schallendes Gelächter ausbrechen oder mit verdutzten Blicken und offenen Mündern vor Abscheu schweigen.

Als der Mutterplanet erreicht war, wurden die beiden sofort zu einem Arzt für außerplanetarische Krankheiten gebracht. Dort wurden die beiden eingehend untersucht. Einen der beiden entließ man nach der Standardprozedur. Den andere aber behielt man für weitere Untersuchungen ein.

Der Arzt hatte den Verdacht, er habe sich auf der Erde etwas eingefangen. Nach einigen Stunden schickte der dieser schließlich einen Bericht an den Rat der Herrschenden. Die bestellten sofort der anderen Kundschafter ein.

Ein Mitglied des Rates las ihm einen Ausschnitt aus dem Bericht vor: „Der Patient scheint von einer merkwürdigen Krankheit der Psyche befallen zu sein. Er gibt an, in Gedanken ständig jemand anderes zu sein oder sich an einem anderen Ort zu befinden, er denkt über ein nicht existentes Morgen nach, grübelt über das Bild, das andere von ihm haben und will aus seinem Körper flüchten. Er selbst fasst seinen Zustand wie folgt zusammen: Ich bin niemals ich im Jetzt. Ich halte es für notwendig, ihn weiterhin unter Quarantäne zu stellen, bis wir die Ursache der Krankheit geklärt oder eine Heilung gefunden haben.“

„Was weißt du darüber?“

„Ich hatte es schon befürchtet. Diese merkwürdige Krankheit hat die gesamte Menschheit befallen. Er muss sich dort unten angesteckt haben.“

„Wir brechen hier ab. Der Planet wird als Sperrzone markiert und kein Astrianer wird je wieder einen Fuß auf ihn setzen.“


 

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Von Lukas Böhl

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