Geld sparen beim Lesen: Meine 7 Lieblingstipps

Hier sind meine besten Tipps für Leseratten und Bücherwürmer, um Geld beim Lesen zu sparen.

Lesen ist ein Hobby, für das ich gerne Geld ausgebe. Denn es bringt mich in vielerlei Hinsicht weiter und hat zudem eine stressreduzierende Wirkung, wie ich finde. Nichtsdestotrotz kann es auch ein teures Hobby sein. Über die Jahre hinweg habe ich einige Tipps gesammelt, mit denen man die Ausgaben für Bücher und E-Books senken kann. Hier sind meine Favoriten."

1. In die Bücherei gehen

Dieser Tipp mag für viele offensichtlich klingen, doch wenn man wie ich in einer kleinen Stadt oder gar auf dem Land aufgewachsen ist, ist das oftmals keine Option. Wenn es überhaupt eine Bibliothek gibt, ist die Auswahl dort so gering, dass man nur selten etwas Lesenswertes findet. Seit ich in Reutlingen wohne, habe ich dieses Problem zum Glück nicht mehr. Hier habe ich in der Stadtbibliothek eine große Auswahl guter Bücher. Die Mitgliedschaft kostet mich jährlich gerade einmal 20 Euro. Das ist so viel, wie ein neues Buch kostet. Für mich daher der beste Tipp, um beim Lesen Geld zu sparen. Falls du keine gut ausgestattete Bibliothek bei dir in Nähe hast, könntest du dich zumindest für die E-Ausleihe von Bibliotheken registrieren. So kannst du mit einem E-Reader eine große Auswahl von Büchern ausleihen, ohne jedes Mal hinfahren zu müssen.

2. Kostenlos Bücher lesen

Macht man sich ein bisschen schlau, findet man viele Möglichkeiten, um umsonst an Bücher zu kommen. Einige davon sind zum Beispiel:

  1. Bücherschränke: Mittlerweile in fast jeder Stadt zu finden. Hier kann man nicht nur seine gelesenen Bücher hinbringen, sondern auch umsonst neuen Lesestoff mitnehmen.
  2. Zu Verschenken: Auf Kleinanzeigenportalen findet man nicht selten Angebote von Leuten, die Bücher verschenken. Ob hier allerdings etwas Lesenswertes dabei ist, ist eine andere Sache.
  3. Kostenlose E-Books: Es gibt im Internet zuhauf kostenlose E-Books. Und ich rede nicht nur von selbstveröffentlichten Kitsch-Romanen, sondern auch von Literaturklassikern und dergleichen. Sieh dich zum Beispiel mal auf Project Gutenberg, bei ManyBooks.net oder auch in der Open Library um.

Weitere Tipps, wie du kostenlos an Bücher herankommst, findest du in meinem Ratgeber „Kostenlos Bücher lesen“.

3. Bücher gebraucht kaufen

Durch Firmen wie Amazon und Momox gibt es mittlerweile auch im Internet einen riesigen Markt für gebrauchte Bücher. Im Gegensatz zu Flohmärkten bekommt man dort oft aktuelle Bücher zu einem reduzierten Preis. So kann man sich die 20 Euro für die gebundene Neuausgabe sparen. Auf ein ganzes Jahr gesehen, kann sich das ganz schön auszahlen.

4. Bücher nach dem Lesen verkaufen

Was ich ebenfalls oft mache, ist es, Bücher zu verkaufen, nachdem ich sie gelesen habe. Hierzu nutze ich zum Beispiel Momox (siehe auch: Meine Erfahrungen mit Momox). Dort kann man unkompliziert und schnell Bücher verkaufen. Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe anderer Ankäufer. Ich würde dir ohnehin empfehlen, immer einen Vergleich bei unterschiedlichen Anbietern zu machen, um den bestmöglichen Verkaufspreis zu erzielen. Dadurch relativieren sich deine Ausgaben fürs Lesen.

5. Bücher tauschen

Ich tausche ganz gerne Bücher im Freundes- und Bekanntenkreis. Wenn jemand anderes ein Buch hat, das mich interessiert, warum sollte ich dann dafür bezahlen? So habe ich schon einige gute Bücher kostenlos gelesen und auch den ein oder anderen Fehlkauf vermieden. Im großen Stil lässt sich der Büchertausch natürlich auf Tauschbörsen umsetzen. Die finden nicht nur im echten Leben statt, sondern auch 24/7 online. Wenn du nach „Tauschbörse Bücher“ googelst, wirst du schnell fündig werden.

6. Zunächst Probe lesen

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass sich Fehlkäufe oft vermeiden lassen, indem man ein Buch zunächst Probe liest. Das geht ganz klassisch auf einem Sessel im Buchladen oder aber online. Auf meinem Tolino lade ich mir regelmäßig Leseproben herunter, bevor ich ein Buch kaufe. Nur wenn mir die Leseprobe zusagt, kaufe ich das Buch dann auch. Ich bin mir sehr sicher, dass ich so schon ein nettes Sümmchen an Geld einsparen konnte.

Extratipp: Du kannst dir die Leseproben bei viele Verlagen auch einfach auf das Smartphone oder den PC herunterladen. Oder du schaust bei Amazon in die Buchvorschau.

7. Bücher zurückgeben

Selbst bei Büchern passieren Fehl- oder Impulskäufe. In diesem Fall kann man ein Buch auch mal zurückgeben. Gerade für E-Books kann man oft eine Rückerstattung erhalten. Bei Buchhandlungen kommt es auf die jeweiligen Geschäftsbedingungen an. Weitere Informationen dazu findest du in meinem Artikel „Bücher und E-Books zurückgeben“.

Welche Tipps hast du?

Das waren sie, meine Tipps, um beim Lesen Geld zu sparen. Ich bin mir sehr sicher, dass die Liste nicht abschließend ist. Vermutlich gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Spartipps da draußen. Gerne kannst du mir deine Tipps verraten, sodass ich die Liste ergänzen kann. Schreibe mir dazu einfach eine Mail!

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Von Lukas Böhl

Hallo, mein Name ist Lukas Böhl. Ich bin der Autor hinter dem Sinnblock. Falls du mehr über mich erfahren willst, schau mal hier vorbei. Falls du Fragen oder Anregungen zur Seite hast, schreib mir einfach! :)