Buchcover gestalten

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Wer selbst ein Buch veröffentlichen will, hat meistens nicht das Geld, um sich von einem professionellen Designer ein Buchcover gestalten zu lassen. Zum Glück geht das heute kostenlos, ob online mit einer Web App oder offline mit einem Design-Programm. In diesem Artikel stelle ich dir 7 kostenlose Apps vor, mit denen du ganz einfach selbst dein Buchcover gestalten kannst.

Hinweis: Ich habe versucht, nur Programme herauszusuchen, bei denen keine versteckten Kosten entstehen oder du für den Download deines Covers zahlen musst. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass du die Designs auch kommerziell nutzen darfst. Nichtsdestotrotz solltest du immer nochmal in die AGB’s oder FAQ’s schauen, um sicherzugehen, dass du nicht gegen Urheberrechte Dritter verstößt.

Canva

Canva ist eine Design-App, mit der du viele Projekte umsetzen kannst. Ob Infografiken, ansprechende Social-Media-Grafiken oder eben ein Buchcover gestalten. Durch den Drag-and-Drop-Editor ist es auch für Laien möglich, sich schnell einzufinden. Die kostenlose Nutzung kommt natürlich mit gewissen Einschränkungen. Doch du hast bist zu 1GB Speicherplatz für eigene Fotos und Zugriff auf mehr als 8.000 Design-Vorlagen.

https://www.canva.com/de_de/erstellen/book-covers/

Quelle: canva.com

Gimp

Gimp assoziiere ich immer mit „kostenloser Photoshop Alternative“. Im Grunde stimmt das wohl, doch lassen sich mit dem Programm auch Designs erstellen, zum Beispiel für dein Buchcover. Gimp kann anfänglich etwas frustrierend sein, insbesondere wenn man zuvor mit Photoshop gearbeitet hat. Sobald man etwas Erfahrung hat, legt sich der Frust aber und man schätzt die vielfältigen Möglichkeiten. Immerhin gibt es diese für lau.

https://www.gimp.org

Quelle: gimp.org

Pixlr

Pixlr ist eigentlich ein Fotoeditor. Die Web App bietet eine kostenlose Alternative zu Photoshop. Für Anfänger ist es etwas schwierig, sich in die Funktionsweise einzuarbeiten. Wer sich die Zeit nimmt, kann mit dem PIXLR Editor kostenlos und online ein schönes Buchcover gestalten. Im Browser muss der Flashplayer installiert sein, damit die App läuft.

https://pixlr.com

Quelle: pixlr.com

Krita

Ein weiteres Design-Programm, das als kostenloser Download angeboten wird. Praktisch ist, dass er hier eine umfangreiche Seite mit Tutorials zu verschiedensten Arbeitsschritten gibt. Scheinbar eignet sich das Programm gut für Comics bzw. um Buchcover im Comic-Style zu erstellen. Die Entstehung eines solchen Covers kannst du in diesem Video sehen.

https://krita.org/en/

Quelle: krita.org

Scribus

Scribus ist eine kostenlose Open-Source Publishing-Software zur Gestaltung von Magazinen, Flyern oder auch Bedienungsanleitungen. Mit der Software sollten sich auch einfache Buchcover gestalten lassen.

https://www.scribus.net

Quelle: scribus.net

Sumopaint

Sumopaint bezeichnet sich selbst als die „funkiest painting app online“ und scheint eine Mischung aus Paint und Photoshop zu sein. Wer sein Cover eher bunt und schrill designen will, kann die kostenlose Web App ausprobieren. Auch hier muss der Flashplayer installiert sein, um die Online-Version nutzen zu können.

https://www.sumopaint.com

Quelle: sumopaint.com

Edraw

Edraw ist keine reine Software zum Gestalten von Buchcovern, beinhaltet dieses Feature aber kostenlos im Edraw Max Paket. Allerdings sieht es so aus, als müsse man eine Menge Arbeit investieren, um ein einigermaßen ansehnliches Cover zu erstellen. Siehe folgende Beispiele:

https://www.edrawsoft.com/book-cover-design-software.php

Quelle: edrawsoft.com

Fazit

Die oben genannten Programme eignen sich mit Sicherheit besser für E-Books als richtige Buchprojekte. Viele Selfpublishing-Anbieter haben übrigens eigene Cover-Editoren, die du nutzen kannst. Außerhalb des Selfpublishings macht es wahrscheinlich mehr Sinn, das Buchcover von einem professionellen Designer erstellen zu lassen. Immerhin stellt es den ersten Berührungspunkt mit deinem Buch dar. Da sollte der Funke gleich überspringen.

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