Mondeslinien und Du

Lass uns wachbleiben und die Linien des Mondes mit unseren kalten Fingern nachzeichnen. Ich will dir zeigen, welcher Stern mich immer an dich erinnert. Wie du mich ansiehst mit deinen großen Augen! Das weiße Licht komplimentiert deine Silhouette, die selbst in der dunkelsten Nacht alle Perfektion überschattet. Du bist ein menschgewordener Strahl Auroras, leuchtend hell in der Finsternis, ein Juwel. Nicht das intelligenteste Wesen hätte dich ersinnen, nicht der begabteste Maler zeichnen können. Es braucht mehr als sechs Sinne, um deine Schönheit zu erfahren, mehr als ein Herz, um dich zu lieben. Deine Bewegung so graziös wie eine Sternschnuppe am Firmament. Du ziehst Kreise wie ein Kieselstein im Wasser. Du bist die Röte am Morgen des Horizonts, ein Wetterleuchten, ein Hoffnungsschimmer. Sei mein, währe für immer!

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Von Lukas Böhl

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