Hans Knauf: Gedichtsammlung

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Bislang habe ich auf dem Sinnblock nur meine eigenen Werke veröffentlicht. Doch ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich diese Plattform auch mit anderen freien Autoren teilen möchte, um ihnen die Chance zu geben, ihre Arbeiten zu präsentieren. Die kleine, aber feine Gedichtsammlung von Herr Knauf ist dafür ein würdiger Anfang, wie ich meine. Das Material hat mir seine Tochter, Petra Schmeling, zukommen lassen. Es war sozusagen ein Teil von Herr Knaufs letztem Wille, dass seine Gedichte postum veröffentlicht werden. Da der Autor noch von der alten Schule war, haben wir uns dafür entschieden, die Werke nicht abzutippen, sondern die eingescannten Originale zu verwenden. Das bewahrt den Geist der Werke. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Herr und Frau Schmeling für die Zusendung des Stücke und die Bereitstellung der nachstehenden Biografie.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

 Hans Knauf (1937 – 2019)        

Zum Autor: Hans Knauf wurde am 27. Mai 1937 in Dieburg (Hessen) geboren. Gestorben ist er am 16. Januar 2019. Viele traumatische Erlebnisse in seinem Leben zeichneten sein Weltbild. Kurz vor Kriegsende, 1945, erblindete seine Mutter bei einem Bombenangriff. Schon als kleines Kind suchte er Zuflucht und Trost im christlichen Glauben. Er wurde zum großen Marienverehrer (Mutter Gottes). Die Natur mit ihrer Artenvielfalt lag ihm sehr am Herzen und so – Grund genug für ihn, in Wald und Flur Müll aufzusammeln – sprach er von „Mutter Erde“, wenn er Müll im Wald und der Umgebung aufsammelte. Bereits im Alter von 15 Jahren engagierte er sich im Roten Kreuz. Er sah die Hilfe am Nächsten als höchstes menschliches Ziel, worauf er sein ganzes Leben ausrichtete. Mit seiner Ehefrau Amalie an der Seite, war es ihm möglich die hochgesteckten, idealistischen Ziele zu verwirklichen. Er verstand es, seine vier Kinder in die Rot-Kreuz-Arbeit miteinzubinden und gründete in Dieburg das Jugendrotkreuz. Hans Knauf hatte eine Vision, der er unbeirrt folgte. Es gab für ihn kein unlösbares Problem auf seinem Weg. Er glaubte an die Kraft von Liebe, Freiheit, Frieden und Brüderlichkeit. Sein Berufsleben verbrachte er bei der Deutschen Bundesbahn.

Gedichte und Geschichten

1. Wer bist du „ICH“

2. Mein Kind / Mutter (I)

3. Mutter (II)

4. Sehnsucht

5. Der Weg

6. Vom Leben

7. Der Traum

8. Sanok

9. Der Schatten

10. Schönheit und Wahrheit / Gemeinsames und doch gegensätzlich

11. 4 Kurzgedichte

  • Brüder, Schwestern
  • Nur das Eine ist erstrebenswert
  • Der Anfang aller Dinge
  • Der Mensch und die Menschlichkeit

12. Ein Märchen am San

13. Sen

 

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