Dichtwoch #8 – Stillleben

Regenbogen im Kopf. Schirm in der Hand. Bunte Tropfen prasseln auf dunklen Stoff. Menschen in Vergessenheit stehen achtlos auf Straßen. Stillleben im wilden Getümmel der Stadt. Du und ich sind verschieden. Ein kurzer Blick. Verhalten aneinander vorbei lächeln. Dann wieder schwarze Kreise, die sich wie von alleine durch die Gassen bewegen. Von oben das Wasser, das unendliche. Unten das Grau, das aufgeschwemmte. Mit einem Schauer ist alles weg. In einer Stunde wieder Morgenblau. Es hat sich eingeregnet. Die letzte Nässe, bevor es auf den Frühling zugeht. Es dampfen die Bäume, es wachsen die Blumen und erblühen die Leute. Alles beginnt von Neuem. Es sterben die Winterdämonen. Es lebe der Frohsinn.

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Von Lukas Böhl

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