Dichtwoch #43 – 16

D

Du kommst rum, sprichst von früher, als wären wir sechzehn. Ich trinke nichts, sehe dir zu. Du schwelgst und schwärmst und träumst. Ich schaue auf die Uhr. Du erinnerst und vergisst, du bist damals und dort. Ich hier und jetzt. Du bist entsetzt, was aus mir geworden ist. Ich schockiert, was von dir übrig blieb. Wir reden eigentlich von nichts, tauschen nur Wortfetzen aus, alles ohne Sinn.

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