Dichtwoch #20 – Zeit

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Wenn die Zeit kommt, wissen wir nicht, woher sie kommt. So sind am Ende des Tages nur 24 Stunden vergangen. Für den Menschen ist ein Leben nicht mehr als Essen, Schlaf und Sex. Wandel passiert nicht im Jetzt. Unser Blickwinkel lässt sich nicht auf die Ewigkeit kalibrieren. Befreien wir den Verstand von der Bürde des Nahbaren, verlieren wir uns in der Unendlichkeit. Darum zerstören wir das Morgen, ohne das Gestern miteinzubeziehen. Lieber sind wir gewesen, als zu sein oder zu werden.

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