Dichtwoch #11 – Sein

Sein, nur sein
mehr nicht
Leben
Und lassen

Wissen,
aber nicht immer
Vergessen,
wenn es zu schlimm ist

Sieh, Herr,
Ich entzweie
meinen Brustkasten,
für dich

Spiel zum Takt
Meines Herzens
Schlag auf 
Schlag

Zieh meine Venen
Wie Fäden
Durchs Spektrum
Des Lebens

Webe mich
ins Netz
der allumfassenden
Existenz

Lass mich
zurückkehren
zu dem,
was ich bin

Leite meinen Blick
zu den wichtigen
Ereignissen
in meinem Innern

Erfülle meine Seele
mit anhaltender
Freude,
und Liebe

Zerstör mich,
befreie meinen Geist,
wenn ich reif bin,
lass mich gehen.

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Von Lukas Böhl

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