Buchrezension zu „Just Keep Buying“ von Nick Maggiuli

In diesem Artikel bespreche ich das Buch „Just Keep Buying“ von Nick Maggiuli.

Erst vor ein paar Tagen habe ich den Finanzratgeber von Nick Maggiuli zu Ende gelesen und muss sagen, dass es eines der besten Finanzbücher ist, die ich jemals gelesen habe. In klarer Sprache geht der Autor auf die wichtigsten Fragen ein, die einem Privatanleger im Laufe seines Lebens begegnen. Dabei ist das Buch in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil befasst sich mit dem Sparen, der zweite mit dem Anlegen."

Teil 1: Sparen

In Teil 1 befasst sich Maggiuli mit den wichtigsten Fragen, die ein Kleinanleger typischerweise so hat. Die Fragen reichen dabei von „Wie viel sollte man sparen?“ über „Immobilien kaufen oder mieten“ bis hin zu „Wie viel Geld brauche ich, um mich zur Ruhe zu setzen?“. Teilweise beantwortet er die Fragen sehr detailreich und gibt den Lesern Faustformeln an die Hand, die auf die eigene Situation angewendet werden können. Zudem nimmt er immer wieder konträre Positionen zu anderen Finanzautoren ein. Zum Beispiel empfiehlt er, statt eine fixe Sparrate anzustreben, immer so viel zu sparen, wie man kann. Erwähnenswert ist auch die Perspektivenerweiterung, die mir das Buch ermöglich hat. Ich habe mir zum Beispiel noch nie Gedanken darüber gemacht, wie viel Geld ich von einer Gehaltserhöhung für die Rücklagenbildung zur Seite legen sollte. Hierbei leitet Maggiuli mit ein paar Formeln eine für mich plausible Lösung ab. Wirkich spannend, über solche Dinge einmal nachzudenken.

Teil 2: Investieren

Im zweiten Teil versucht Maggiuli anhand von Studien die wichtigsten Fragen zum Thema Investieren zu beantworten. Zunächst einmal geht es darum, warum man investieren sollte, in welche Anlageklassen und wie oft. An dieser Stelle ist es Maggiuli besonders gelungen, dass er nicht nur auf die typischen Anlagemöglichkeiten wie Aktien oder Immobilien eingegangen ist, sondern auch auf so außergewöhnliche Investments wie Ackerland oder Angel Investing. Er reißt jede Anlageklasse zwar nur kurz an, doch eine derartige Übersicht über verschiedene Möglichkeiten ist mir bislang in keinem Buch untergekommen. Insgesamt hält sich Maggiuli auch beim Investieren nahe an die Wissenschaft und Marktdaten vergangener Jahrzehnte. Man kann dem Inhalt als Laie jedoch stets gut folgen. Nur ab und zu bin ich ausgestiegen und habe erst nach ein paar Absätzen wieder zurückgefunden. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass das Buch auf Englisch verfasst ist und ich nicht jede Einzelheit verstanden habe.

Fazit

Alles in allem würde ich Just Keep Buying uneingeschränkt weiterempfehlen. Vorausgesetzt, du hast gute Englischkenntnisse, denn bislang ist das Buch noch nicht in Deutsch erschienen. Es ist neben der Psychologie des Geldes von Morgan Housel das beste Finanzbuch, das ich bislang gelesen habe. Maggiuli schafft es dabei, altbekannte Problemstellungen aus einer anderen Perspektive zu betrachten und damit Kleinanlegern neue Horizonte zu eröffnen. Falls du dich eingehender mit dem Autor befassen willst, kann ich dir seinen Blog „Of Dollars and Data“ empfehlen. Dort findest du Hunderte von Berichten zu den Themen „Sparen“ und „Anlegen“.


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Von Lukas Böhl

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